Digitales Röntgen
Digitales Röntgen

Digitales Röntgen

Beim konventionellen Filmröntgen wird der Film in der Mundhöhle des Patienten positioniert, die auftreffende Röntgenstrahlung wird umgewandelt und der Film dadurch belichtet. Nach der Entwicklung im Chemiebad erscheint eine 2 x 3 bis zu 3 x 4 cm große Röntgenfolie, die am Lichtkasten betrachtet werden kann.

Beim digitalen Kleinbildröntgen gestaltet sich die Aufnahme ähnlich. Der Sensor wird genauso wie der Film platziert.

Für die Belichtung können wir in unserer Praxis auf den gleichen Strahler zurückgreifen, den wir für das Filmröntgen verwendeten. Der digitale Sensor spricht im Gegensatz zum Film schon auf eine geringere Strahlendosis an, daher können wir auch die Belichtungszeit reduzieren. Dieser Umstand gibt dem Patienten die Sicherheit der geringstmöglichen Strahlenbelastung ausgesetzt zu sein und mir die Gewissheit einer verantwortungsvollen Befundung. Im nächsten Schritt werden die Daten vom Sensor ausgelesen, das digitalisierte Röntgenbild wird sofort auf dem Monitor dargestellt.

Dieser Punkt eröffnet völlig neue Möglichkeiten für die Diagnose und die Kommunikation mit den Patienten. Das digitale Bild ist zum einen größer als die Filmaufnahme, so ist es für mich möglich, auf Augenhöhe mit dem Patienten die Diagnose zu erstellen und diese dem Patienten auch mit einer entsprechenden Bildbearbeitung zu vermitteln. Der Patient kann sich anhand der digitalen Aufnahme nun im wahrsten Sinn des Wortes ein Bild von der Situation machen, ein Vorteil, der in unserer visuell geprägten Gesellschaft gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Die daraufhin nötigen Behandlungsschritte können nun viel einfacher abgestimmt werden.

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